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Im Internat in England von andern lernen

Internat in England ist eine Lebensform, keine Unterbringungsmöglichkeit. Wer sich auf Internate in England einlässt, wird Erfahrungen machen, wie sie in der Familie unmöglich sind. Plötzlich ist man Teil einer Gemeinschaft Gleichaltriger. Jeder sucht die Balance zwischen Durchsetzen und Nachgeben. Das funktioniert nur, wenn der Einzelne Verantwortung übernimmt. Zuerst für sich selbst. Zunehmend für die Belange der Gemeinschaft.

 

Dazu ist es notwendig, sich an Regeln zu halten. Das halten Internate in England – für unsere deutsche Sichtweise – mitunter recht streng.

 

Die Internate in England regeln den Umgang mit Alkohol, Nikotin oder Sexualität absolut klar. Und die Regeln werden konsequent eingefordert. Das müssen deutsche Schüler wissen und akzeptieren. Eine "second chance" bieten Internate selten. Wer gegen die Regeln verstößt, ist meist mit "zero tolerance" konfrontiert. Er muss gehen. Wer sie hingegen akzeptiert, wird von der Gemeinschaft getragen.

 

Geben und Nehmen. Tolerieren und Standhalten, dazwischen spielt sich das Leben der Internate in England ab. Purer Egoismus hat keine Chance. Starkes Selbstvertrauen schon. Internate arbeiten so gegen die Vereinzelungs- und Individualisierungs-Tendenzen in der Gesellschaft.

 

Wer Gemeinschaft auf diese Weise erlebt hat, bringt die Voraussetzungen mit, ein "teamplayer" zu sein. Nicht weil man es alleine nicht schaffen könnte, sondern weil man weiß, dass man gemeinsam mehr erreichen kann; auch für sich selbst.

 

Damit das gelebt werden kann, ist es wichtig, dass das Internat in England ein ausgewogenes Verhältnis zwischen internen Schülern und "day students" hat.

 

Töchter und Söhne sagt Ihnen gerne, welche Internate in England eine starke Gemeinschaft besonders fördern.



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