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Das Internat Kloster Wald: Wie man auf der Basis christlicher Werte die Realität besser meistert.

Ein katholisches Mädchen Internat. Ein Anachronismus? Überhaupt nicht, sondern ganz im Gegenteil eine ausgesprochen moderne Schule. Nach der Euphorie der Koedukation ist es in der Pädagogik heute einhellige Meinung, dass Mädchen in einem feminin geprägten Lernumfeld besser lernen, und sei es nur deshalb, weil die Dominanz der Jungs in den naturwissenschaftlichen Fächern wegfällt. (Eine amerikanische Studie besagt: 80 % der Frauen in Top-Positionen kommen von einer Mädchenschule.) Die Mädchen selbst empfinden es auf jeden Fall befreiend und haben nicht das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt.

Dass sie sich im Internat Kloster Wald wohl fühlen können, dafür sorgt eine ausgesprochen herzliche Atmosphäre, dafür sorgen die in die alte, erhaltene und sehr sensibel restaurierte klösterliche Anlage integrierten, individuellen Zimmer und Aufenthaltsräume, dafür sorgt nicht zuletzt ein umfangreiches Freizeitprogramm, z. B. in der Spielhalle oder der hauseigenen Disco.

Die ist natürlich noch nicht für die ganz Kleinen geöffnet, die das Internat schon ab der vierten Klasse besuchen können. Und die Ausbildung, die dann beginnt, ist einerseits natürlich an christlichen Werten orientiert, andererseits ausgesprochen praktisch ausgerichtet. Neben dem Abitur kann eine Gesellenprüfung als Schneiderin, Töpferin, Bildhauerin oder Schreinerin vorbereitet werden, die kurz nach dem Abitur beendet wird.

Dieses Angebot – das sie sehr konkret auf das Leben nach der Schule vorbereitet – nehmen junge Mädchen aus ganz Deutschland gerne an; solche Internate findet man nämlich sont nicht mehr in Deutschland. Wer sich darauf einlässt, wird es sehr viel leichter haben, seinen Ort im Leben zu bestimmen und freudig zu realisieren.


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