Das britische Schulsystem, vor allem die Internate in England, haben ein anderes Menschenbild: Der Blick ist positiv. Die Frage, die die Pädagogen leitet: Was kann der Schüler, wo liegt seine Begabung, wo hat er Interessen und Stärken? Die wollen Internate in England entdecken und fördern. Die Internate in England sind schülerorientiert, weniger stofforientiert.
Kein Mensch entfaltet sich, weil er an seinen Schwächen herumfeilt. Doch ist er sich seiner Stärken bewusst und baut die aus, bringt ihn das weiter. Dabei unterstützen Internate.
Deswegen ist die Fächerauswahl am Ende der Schullaufbahn, die Internate in England anbieten, auf drei reduziert; darin sind sie dann allerdings anspruchsvoll und leistungsorientiert.
Die Anforderungen werden in England ohne Murren akzeptiert. Verständlich, konzentriert man sich doch auf das, was man liebt. Nicht auf das, was man muss. Die Leistung wird nicht abstrakt vom System gefordert. Sie ist an Menschen gekoppelt: an die Eigenverantwortung der Schüler und an die Lehrer. Das zeichnet Internate in England aus.