
Vorbereitung auf den Internatsaufenthalt in Kanada
Liebe Eltern,
als kleine Hilfestellung, haben wir von TÖCHTER und SÖHNE für Sie einige wichtige Informationen zusammengestellt, die in der Bewerbungsphase aber auch in der Vorbereitung und in den ersten Wochen der Internatszeit hilfreich sein sollen.
Bei Rückfragen sprechen Sie uns bitte an.
Herzliche Grüße
Ihr Töchter und Söhne Team
Bewerbung
1. Bewerbungsablauf
Kanadische Internate gehen nach dem sogenannten ‘rolling admissions’ Prozedere vor. Das heißt sie können nach der vollständig erfolgten Bewerbung recht zeitnah über eine Aufnahme entscheiden. Jede Schule geht im Bewerbungsprozedere sehr individuell vor. In der Regel müssen Schüler erst die offizielle und schuleigene online-Bewerbung ausfüllen, bevor Tests bzw. das Interview stattfinden. Sollte sich Ihr Kind sowohl an Schulen in den USA als auch Kanada bewerben wollen, so ist eine strategische Planung wichtig. Halten Sie in diesem Fall und auch bei sonstigen Fragenbitte ücksprache mit Ihrer Beraterin.
2. Online Bewerbung
Von Ihrer Beraterin erhalten Sie den Link für die Online-Bewerbung der jeweiligen Schule(n). Sie können darüber einen Account anlegen, über den die gesamte Bewerbung abläuft. Die Schule wird Ihnen nach erfolgreichem Versand der Bewerbung eine Rückmeldung über ggf. noch fehlende Unterlagen schicken. Bitte leiten Sie diese E-Mail an Ihre Beraterin weiter, damit sie Sie unterstützen kann. Es besteht die Möglichkeit, auch nach Versand noch Dokumente und Unterlagen per E-Mail an die Schule zu schicken. Bitte besprechen Sie mit Ihrer Beraterin, an wie vielen Schulen Ihr Kind den kompletten Bewerbungsprozess durchlaufen soll.
3. Lehrer-Referenzen
Auch Lehrer-Referenzen werden als der Teil der Bewerbung von den kanadischen Internaten benötigt. Die Internate möchten gerne mehr über die akademischen Fähigkeiten sowie die Persönlichkeit Ihres Kindes erfahren und bitten daher um Referenzen der derzeitigen Englisch- oder Mathematiklehrkraft. Eine eventuell geforderte Referenz des Schulleiters kann durch die Klassenlehrkraft erfolgen.
Vorlagen, die Sie per E-Mail an die Lehrkräfte senden können, stellen wir Ihnen zum Download zur Verfügung. Die Lehrkräfte sollten die ausgefüllten Dokumente bitte direkt elektronisch an Ihre Beraterin übermitteln, da diese vertraulich behandelt werden sollen. Die Vordrucke sind Standard-Vorlagen, die wir nicht verändern. Daher finden Sie auf den Vorlagen auch den Vermerk, dass die Lehrer die Schreiben per Post an die Schule schicken sollen. Wie oben bereits geschrieben, sollen die Lehrer die Schreiben bitte per E-Mail an Ihre Beraterin schicken. Gerne können Sie dazu die E-Mail-Adresse Ihrer Beraterin an die Lehrer weiterleiten.
Bitte holen Sie zusätzlich eine Referenz aus dem Freizeitbereich (Trainer, Musiklehrer etc.) ein.
Sollte sich ihr Kind initial sowohl in Kanada als auch den USA bewerben wollen, so sprechen Sie bitte vorab mit Ihrer Beraterin.
4. Besuchsreisen und persönliches Kennenlernen
Das persönliche Kennenlernen eines Internats ist ein wichtiger Parameter für die spätere Entscheidungsfindung. Eine kleine Auswahl an Schulen reist im Herbst/Winter durch Deutschland und somit könnte auch ein Kennenlerngespräch in Ihrer Nähe möglich sein. Ihre Beraterin wird Sie über diese Möglichkeit entsprechend informieren.
Eine Besuchsreise ermöglicht es Ihnen und Ihrem Kind sich ein noch umfassenderes Bild von einem Internat zu verschaffen. Die Internate freuen sich immer über persönliche Besuche, erwarten diese aber nicht. Wenn Sie eine Reise ermöglichen können und wollen, so empfehlen wir eine Auswahl an zwei bis vier Schulen zu besuchen. Besprechen Sie bitte vorab mit Ihrer Beraterin welcher Zeitpunkt der passendste für Sie aber auch im Ablauf der Bewerbung ist. Gerne übernimmt unser Sekretariat dann die Koordination. Bitte buchen Sie Ihre Flüge und Unterkünfte erst, wenn unser Sekretariat die Besuchstermine bestätigt hat. Wir versuchen, Ihre individuellen Wünsche zu berücksichtigen, müssen uns aber auch nach den Terminverfügbarkeiten der Schulen richten. Wir raten von Besuchen während der kanadischen Ferien ab.
5. Interview
Das formelle Interview ist ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung. Wenn Sie Schulen im Rahmen einer Besuchsreise oder bei einem persönlichen Kennenlernen in Deutschland treffen, kann das Interview nach vorheriger Rücksprache häufig direkt im Rahmen dieses Treffens stattfinden. Die meisten Interviews werden jedoch online durchgeführt.
Während eines Interviews möchten Internate sich ein umfassendes Bild von Ihrem Kind machen und auch Sie als Eltern sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Gerne kann Ihr Kind unseren Interviewleitfaden zur Vorbereitung nutzen.
In Kooperation mit Fiedler Languages und als Teil des Beratungsauftrages bieten wir eine spezielle Vorbereitung auf Interviews an. Frau Ingrid Fiedler ist gebürtige Amerikanerin und langjährige Englischlehrerin. Gerne stellen wir zeitnah den Kontakt zu ihr her, damit Sie einen individuellen Termin mit ihr vereinbaren können. Weitere Informationen finden Sie hier.
6. Eingangstests
Das Aufnahmeverfahren ist von Internat zu Internat unterschiedlich, da jede Schule ihre eigenen Anforderungen und Abläufe festlegt. Je nach Schule können beispielsweise Tests in Mathematik und Englisch, sogenannte Eignungstests zur Einschätzung der allgemeinen Fähigkeiten oder ein standardisierter Englischtest (wie z.B. der Duolingo English Test) Bestandteil des Aufnahmeverfahrens sein. Bei manchen Schulen reicht hingegen bereits ein persönliches Interview aus.
Ihre Beraterin wird Sie individuell über die Anforderungen der jeweiligen Schule informieren und Ihnen erklären, ob ein Test vorgesehen ist und welche Art der Vorbereitung gegebenenfalls sinnvoll ist. So kann sich Ihr Kind gezielt auf das jeweilige Aufnahmeverfahren vorbereiten.
Vorbereitung auf den Aufenthalt
Sobald Sie den Platz für Ihr Kind angenommen haben, wird sich das Internat nach und nach mit weiteren Formalitäten an Sie wenden. Sie erhalten von Ihrem Internat in der Regel Zugang zu einem Online-Portal, in das Sie sich regelmäßig einloggen sollten. Es müssen z.B. Gesundheitsformulare, Fächerkombinationen, Schülerfragebogen ausgefüllt werden, die Ihnen die Schulen, teilweise auch recht kurzfristig, über ihre eigenen Portale zur Verfügung stellen.
Bei Rückfragen zu diesen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Seite. Bitte beachten Sie, dass es durchaus auch während Ihrer wohlverdienten Ferienzeiten noch zu Kontaktaufnahmen seitens des Internats kommen kann, daher empfehlen wir, dass Sie Ihr Postfach und das Online-Portal weiterhin gut im Auge behalten.
1. Checkliste
Gerne stellen wir Ihnen hier eine Checkliste zur Verfügung mit einer Übersicht der wichtigsten Punkte, die nach Annahme des Platzes anstehen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Themen finden Sie im weiteren Verlauf der Info-Seite bzw. in unserem Boarding-ABC. Ggf. ist nicht jeder der Punkte für Sie relevant. Zudem versorgt Sie auch das Internat mit wichtigen Informationen und wird Sie bitten einige Formalitäten zu erledigen. Bitte sprechen Sie bei Unsicherheiten oder Rückfragen Ihre Beraterin an.
Checkliste herunterladen2. Boarding ABC
Das Boarding ABC enthält viele Informationen rund um den Start in einem Internat in Kanada. Lesen Sie sich dieses bitte in Ruhe durch.
Boarding ABC herunterladen3. Visumsbestimmungen
Schülerinnen und Schüler, die länger als sechs Monate eine Schule in Kanada besuchen, benötigen ein Visum, das sogenannte Study Permit. Da der Prozess teilweise langwierig sein kann, ist es sinnvoll, frühzeitig zu beginnen. Wir empfehlen, den Antrag nach Erhalt des Letters of Acceptance sowie der Custodianship Declaration einzureichen. Beides erhalten Sie von der Schule. Besonders in den Monaten April bis August kommt es erfahrungsgemäß zu längeren Bearbeitungszeiten. Für die eigentliche Antragstellung sollten Sie mindestens zwei Stunden Zeit einplanen.
Da der Prozess teilweise sehr aufwendig und zeitintensiv ist, empfehlen wir ausdrücklich, die Beantragung über eine professionelle Visa-Agentur vorzunehmen. Unsere Familien haben hierbei in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit der DVKG (Deutsche Visa und Konsular Gesellschaft) gemacht. Durch die Zusammenarbeit mit einer Agentur stellen Sie sicher, dass alle Schritte korrekt und fristgerecht erfolgen – und vermeiden unnötige Verzögerungen oder Fehler im Antragsverfahren.
Wichtig: Die Entscheidung über Erteilung eines Study Permits liegt ausschließlich bei Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC).
Familien von TÖCHTER und SÖHNE profitieren bei der DVKG von einem 5 % Preisnachlass. Bitte geben Sie an, dass Sie von TÖCHTER und SÖHNE (Kundennummer: J1UUUUH4) kommen, um den Nachlass zu erhalten. Die genauen Gebühren für die Beantragung finden Sie hier.
Starten Sie den Antrag über die DVKG bitte über folgenden Link.
Sollten Sie sich dennoch dazu entschließen, den Visumsantrag allein vorzunehmen, empfehlen wir Ihnen den Antrag in jedem Fall online zu stellen. Bitte nutzen Sie hierfür ausschließlich das offizielle Online-Portal der kanadischen Einwanderungsbehörde (IRCC). Lesen Sie sich unsere Hinweise aufmerksam durch, damit Sie vorab sicherstellen können, dass alle notwendigen Dokumente zur Beantragung vorliegen. Bitte prüfen Sie im Vorfeld sorgfältig, dass alle von IRCC geforderten Unterlagen vollständig vorliegen. Unvollständige Anträge können zu Verzögerungen oder Ablehnungen führen.
4. Custodian
Wer in Kanada eine Internatsschule besucht, benötigt einen sogenannten ‘Custodian'. Diese Person muss volljährig (über 21 Jahre alt) sein und einen permanenten, gemeldeten Wohnsitz in Kanada haben. Der gewählte ‘Custodian’ bestätigt seine Rolle durch Unterschreiben der sogenannten ‘Custodian Declaration’. Dieses Dokument wird auch für die Beantragung der kanadischen ‘Study Permit’ benötigt und muss daher notariell beglaubigt werden. Die erste Seite wird seitens des kanadischen Custodians notariell beglaubigt, die zweite Seite muss die Familie in Deutschland notariell beglaubigen lassen.
Der ‘Custodian’ übernimmt die Aufsichtspflicht für den Schüler, sollte z.B. eine Rückreise nach Deutschland verzögert sein, wenn das Internat zu den Ferien schon geschlossen ist. Nur wenige Internate übernehmen diese ‘Custodian’ - Pflicht. Wenn Ihr Wunschinternat die Rolle des ‘Custodian’ nicht übernimmt, müssen Sie eine professionelle Agentur einschalten. Alle unsere Partnerinternate arbeiten mit “International Student Guardianship Canada” (ISGC) zusammen und somit wäre dies die erste Anlaufstelle auf der Suche nach einem ‘Custodian’. Gerne stellt Ihre Beraterin den Kontakt zur ISGC her.
5. Glossary – die Vokabelliste
Unsere allgemeine Vokabelliste, die viele Fachbegriffe je Unterrichtsfach enthält, soll der sprachlichen Vorbereitung auf den Aufenthalt dienen, kann aber auch in den ersten Wochen der Internatszeit noch hilfreich sein.
6. Child Travel consent letter
Für die Anreise empfehlen wir Ihnen, Ihrem Kind den Child Travel Consent Letter ausgefüllt und von allen Sorgeberechtigten unterzeichnet zusammen mit Passkopien aller Sorgeberechtigter mitzugeben. Auch wenn Ihr Kind initial nicht alleine reist bzw. nur ein Elternteil mitkommt, wird dieses Dokument benötigt.
7. Hinweise zur Einreise
Gerne möchten wir Ihnen und Ihren Kindern einige hilfreiche Tipps für die Einreise nach Kanada geben. Bitte beachten Sie, dass dies lediglich Vorschläge sind. Die finale Entscheidung über die Einreise liegt ausschließlich bei den kanadischen Grenzbeamten.
Nach dem Start
Du bist im Internat angekommen, Deine Koffer sind ausgepackt und nun beginnt der eigentliche Internatsalltag. Gerade die ersten Tage und Wochen sind geprägt von vielen neuen Eindrücken: neue Mitschülerinnen und Mitschüler, ein ungewohnter Tagesablauf, andere Regeln und ein Alltag, der vollständig auf Englisch stattfindet. So spannend diese Zeit ist, sie kann auch anstrengend sein. Für Dich ebenso wie für Deine Eltern zu Hause. Die folgenden Abschnitte richten sich deshalb an beide Seiten – denn Ankommen braucht Zeit, und zwar auf beiden.
1. Ankommen und Einleben
Für Schüler gilt vor allem: Sei offen und mach mit! Sport, Musik, Theater, Clubs, House-Aktivitäten oder gemeinsame Ausflüge bieten die beste Gelegenheit, andere kennenzulernen und Teil der Gemeinschaft zu werden. Gerade die ersten Wochen sind dazu da, Neues auszuprobieren – auch Dinge, die Du zu Hause vielleicht nie gemacht hättest.
Trau Dich, andere anzusprechen, und begegne unterschiedlichen Menschen und Kulturen mit Neugier. Vieles wird sich am Anfang ungewohnt anfühlen – das ist völlig normal und gehört dazu. Genau darin liegt eine der großen Chancen eines Internatsaufenthaltes: Du wirst dabei einiges über Dich selbst herausfinden.
Und gib Dir selbst Zeit. Niemand muss sich vom ersten Tag an zu Hause fühlen. Aus unbekannten Gesichtern werden nicht innerhalb eines Tages Freunde und auch der neue Tagesablauf muss erst vertraut werden.
Das gilt ebenso für die Sprache. Auch mit guten Englischkenntnissen ist es zunächst ungewohnt, vom Frühstück bis zum Abend ausschließlich von Englisch umgeben zu sein. Im Unterricht, beim Sport und im Gespräch mit Freunden wirst Du jedoch schnell sicherer. Fehler gehören dazu und sind ein wichtiger Teil des Lernens. Viele Schulen bieten bei Bedarf zusätzliche Unterstützung für internationale Schülerinnen und Schüler an.
2. Wenn das Heimweh kommt
Heimweh kann zum Start in ein Internatsleben dazugehören – und manchmal kommt es erst nach einigen Tagen oder Wochen, wenn die erste Aufregung etwas nachgelassen hat.
Plötzlich vermisst Du vielleicht Dein Zimmer, Deine Freunde, Deine Geschwister, Dein Haustier oder einfach der vertraute Alltag. Das bedeutet nicht, dass die Entscheidung für das Internat falsch war. Du kannst Dein Zuhause vermissen und gleichzeitig eine großartige Zeit im Internat haben.
Diese erste Phase ist häufig auch ein wichtiger Teil der persönlichen Entwicklung. Zu erleben, wie eine zunächst fremde Umgebung nach und nach vertraut wird und dass Du mit ungewohnten oder schwierigen Situationen umgehen kannst, stärkt Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit.
Es kann helfen, die vielen Eindrücke bewusst festzuhalten – beispielsweise in einem Tagebuch: Was war heute neu? Was hat Spaß gemacht? Was fällt mir noch schwer? Was möchte ich ausprobieren oder während meiner Zeit im Internat erreichen?
Vor allem aber gilt: Du bist nicht allein. Wenn Dich etwas ernsthaft beschäftigt, sprich darüber. Dein Head of House und Dein Advisor sind in der Regel die ersten Ansprechpartner. Auch Lehrkräfte, Coaches oder die Prefects in Deinem House sind für Dich da und kennen die Herausforderungen der ersten Wochen sehr gut.
3. Tipps für Eltern
Auch für Sie als Eltern beginnt mit dem Internatsstart Ihres Kindes eine neue Phase. Während im Internat jeden Tag viel passiert und Ihr Kind einen Eindruck nach dem anderen sammelt, wird es zu Hause erst einmal spürbar ruhiger. Dieser Kontrast trifft viele Eltern unerwartet. Für Sie heißt es jetzt vor allem: ein Stück loslassen und Vertrauen schenken.
Geben Sie Ihrem Kind Raum zum Ankommen. Lassen Sie Ihr Kind möglichst mitbestimmen, wie häufig Sie miteinander telefonieren oder schreiben möchten. An vielen Internaten gelten außerdem feste Regeln für die Nutzung von Mobiltelefonen und die Geräte werden teilweise zu bestimmten Zeiten abgegeben.
Wenn Sie einmal wenig hören, ist das häufig ein gutes Zeichen: Ihr Kind ist beschäftigt, findet Anschluss und nimmt am Internatsleben teil. No news is good news.
Meldet sich Ihr Kind dagegen mit Heimweh oder nach einem schwierigen Tag, hilft zunächst meist vor allem eines: zuhören, Verständnis zeigen und Mut machen. Nicht jedes Tief muss sofort gelöst werden. Ein trauriges Telefonat am Abend kann für Eltern noch lange nachwirken, während das Kind zehn Minuten später vielleicht bereits wieder mit Freunden beim Abendprogramm sitzt.
Vertrauen Sie darauf, dass die Schule Ihr Kind im Blick hat. Head of House, Advisor und das Boarding-Team begleiten jedes Jahr neue Schülerinnen und Schüler durch genau diese Eingewöhnungsphase und können Situationen vor Ort meist sehr gut einschätzen.
Ein kleines Care-Paket oder eine persönliche Nachricht von zu Hause kann zwischendurch natürlich trotzdem große Freude machen.
Auch der Austausch mit anderen Eltern kann hilfreich sein. Dabei sollte man jedoch im Blick behalten, dass jedes Internat seinen eigenen Weg verfolgt – beispielsweise bei Handyregelungen, Freizeit, Betreuung oder Kommunikation mit den Eltern. Was an einer Schule üblich ist, muss an einer anderen nicht genauso gehandhabt werden.
4. Wenn Unterstützung nötig ist
Nicht jeder schwierige Tag ist ein Grund zur Sorge. Wenn Sie jedoch den Eindruck haben, dass es Ihrem Kind über einen längeren Zeitraum nicht gut geht, sollten Sie nicht zögern, Kontakt mit der Schule aufzunehmen. Erste Ansprechpartner sind der Head of House und der Advisor Ihres Kindes. Sie erleben Ihr Kind täglich im Boarding House, kennen die Gruppe und können eine Situation vor Ort meist sehr gut einschätzen.
Das gilt auch für akademische Schwierigkeiten. Wenn Ihr Kind im Unterricht nicht mitkommt, sprachliche Probleme hat oder es in einzelnen Fächern hakt, ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren. Der Advisor koordiniert die schulische Entwicklung und stellt den Kontakt zur jeweiligen Fachlehrkraft her. Je eher sie Bescheid wissen, desto besser kann die Schule unterstützen.
Und natürlich sind auch wir weiterhin für Sie da. Unsere Begleitung endet nicht mit der Anreise. Wenn Sie unsicher sind, eine Situation nicht einschätzen können oder Unterstützung im Austausch mit der Schule benötigen, sprechen Sie Ihre Beraterin jederzeit an. Wir freuen uns, ein Stück am Internatsleben Ihres Kindes teilzuhaben – über Neuigkeiten ebenso wie über Fragen. Für beides haben wir immer ein offenes Ohr.