

Brentwood College School
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Dienste / Soziales
Was Töchter und Söhne denkt

Eigentlich würde man mit dem Stillen Ozean andere Wassersportarten assoziieren als gerade Rudern. Und in der Tat kann man an der Brentwood College School natürlich auch segeln. Aber der große Sport hier ist und bleibt das Rudern.
Rudern auf dem Pazifik
Warum das auf dem Pazifik überhaupt möglich ist, liegt an der privilegierten Lage von Brentwood. Die vorgelagerten Inseln sorgen für eine an vielen Tagen spiegelglatte Wasseroberfläche. Und sollte einmal das Wetter verrückt spielen und die Wellen bis in die Bucht von Brentwood treiben, ziehen sich die Ruderer einfach ins große Bootshaus zurück.
Rudern hat hier eine lange Tradition und wird durchaus auf höchstem Niveau betrieben – zu den Alumni der Schule gehören zahlreiche Olympioniken. Gleichzeitig können auch Anfänger diesen Sport ausprobieren.
Doch so prägend das Rudern für Brentwood ist, die Schule ist keineswegs nur etwas für Wassersportler. Das sportliche Angebot ist außergewöhnlich breit und reicht von Rugby und Soccer über Squash bis zum Skiing. Und auch wer seine Leidenschaft eher in der Kunst, auf der Bühne oder in einem der zahlreichen sozialen Projekte findet, hat in Brentwood mehr als genug Möglichkeiten.
Mehr als Sport
Was Brentwood besonders macht, ist die Struktur des gesamten Schultages. Im sogenannten Tripartite Program gehören Academics, Arts und Athletics gleichermaßen zum Leben der Schüler. Morgens findet der akademische Unterricht statt, die Nachmittage gehören Sport oder Kunst.
Und gerade Letztere sollte man in Brentwood nicht unterschätzen. Theater, Musik, Tanz und bildende Kunst haben hier einen hohen Stellenwert und hervorragende eigene Räume, Studios und Bühnen. Dazu kommen zahlreiche soziale Projekte, Clubs, Trips und Aktivitäten.
Das funktioniert vor allem deshalb so gut, weil Brentwood eine echte Boarding School ist: Mehr als 80 Prozent der Schüler leben auf dem Campus. Entsprechend viel passiert auch nach Unterrichtsschluss und am Wochenende. Die Boarding Houses sind ein wichtiger Teil der Schulidentität und das gemeinsame Leben prägt die Atmosphäre der Schule.
Einer der schönsten Flecken Kanadas
Und dann ist da natürlich diese Lage. Wer aufs Wasser hinausfährt – rudernd, segelnd oder paddelnd – und im Hintergrund den schneebedeckten Mount Baker in Washington State erblickt, spürt, dass er an einem der schönsten Fleckchen dieser Erde zur Schule gehen darf.
Wer glaubt, das sei nicht zu toppen, warte nur darauf, dass neben ihm plötzlich ein paar Orcas auftauchen und ihn eine Weile begleiten, bevor sie wieder in den Tiefen des Pazifiks verschwinden. Wetten, dass man das nie mehr vergisst?
Vancouver Island – weit weg vom Großstadttrubel
Brentwood liegt auf Vancouver Island – und damit ganz bewusst nicht mitten im Großstadtleben von Vancouver. Die Insel ist ruhig, überschaubar und für Jugendliche ein ausgesprochen angenehmes Umfeld. Victoria, die Hauptstadt British Columbias, ist für Wochenendausflüge erreichbar, gleichzeitig bietet der Campus selbst so viel, dass man ihn eigentlich kaum verlassen muss.
Die Anreise klingt komplizierter, als sie ist: Internationale Schüler fliegen in der Regel zunächst nach Vancouver und von dort weiter nach Victoria auf Vancouver Island. Alternativ erreicht man die Insel mit der Fähre. Gerade diese Insellage gehört für uns aber zum besonderen Reiz von Brentwood: Man ist nicht abgeschieden – und trotzdem ein gutes Stück weg vom Trubel einer Millionenstadt.
Brentwood ist damit eine Schule für Schüler, die wirklich ins Internatsleben eintauchen möchten: viel Gemeinschaft, ein außergewöhnlich breites Angebot und ein Campus direkt am Pazifik, den man so schnell vermutlich nicht vergisst.
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