Icon Suche Icon Facebook Icon Twitter Icon Twitter

TÖCHTER und SÖHNE

Educational Consultants

Icon Suche Icon Facebook Icon Twitter


zur Artikelübersicht


Jungen-Schule oder Mädchen-Schule –  von den Vorteilen und Nachteilen monoedukativer Erziehung

In den angelsächsischen Schulsystemen – vor allem in englischen Internaten –  ist etwas lebendig, das wir uns kaum noch vorstellen können: Die Tradition der so genannten mono-edukativen Schulen. Weil wir das aus unserem Schulalltag nicht mehr kennen, setzen sich deutsche Schüler kaum ernsthaft mit dem Gedanken, eine reine Mädchen- oder Jungenschule zu besuchen, auseinander. Eigentlich schade, denn es gibt eine ganze Reihe von Vorteilen.

Warum es bei uns kaum noch mono-edukative Schule gibt

Eine reine Jungen- oder Mädchenschule? Niemals! So würde wohl die Mehrheit der deutschen Schüler spontan reagieren. Das gemeinsame Lernen von Jungen und Mädchen gehört an deutschen Schulen den zu den pädagogischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Das ist auch gut so. Doch dem damaligen Drang, alles von traditionellen Zwängen befreien zu wollen, ist leider auch die durchaus vernünftige Institution mono-edukativer Schulen fast vollständig zum Opfer gefallen. In den angelsächsischen Ländern, vor allem an englischen und amerikanischen Internaten lebt diese Tradition noch fort.

Was können reine Boy- oder Girl-Schools bieten?

Unsere Tradition der mono-edukativen Schulen beruhte auf der moralisch orientierten Trennung der Geschlechter. Die englischen und amerikanischen Internate, die diese Schulform noch praktizieren, haben einen ganz anderen Grund für die Geschlechtertrennung; und der ist lernpsychologisch begründet. In unzähligen wissenschaftlichen Studien ist nachgewiesen worden, dass Jungen und Mädchen gang unterschiedlich lernen. Und dass sie sich, wenn sie ausschließlich zusammen lernen, oft gegenseitig behindern.

Von den Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen

Zum Beispiel in den Naturwissenschaften: Jungs haben – ohne große Angst vor falschen Antworten –  den Finger meist schon in der Höhe, bevor überhaupt die Frage zu Ende gestellt ist. Die meisten Mädchen hingegen überlegen erst einmal und melden sich nur, wenn sie ganz sicher sind, die richtige Antwort zu wissen.

Oder eine anderer Unterschied: Jungs verfügen im Vergleich zu Mädchen nur über extrem kurze Aufmerksamkeitsspannen. Spätestens alle acht Minuten sollten man ihnen eine kurze Pause zu Auftanken gönnen, sonst rauscht ihre Aufmerksamkeit in den Keller. Mädchen dagegen können ihre Aufmerksamkeit deutlich länger aufrecht erhalten.

Wie gehen Boy- und Girl-Schools mit diesen Unterschieden um?

Auf solche unterschiedlichen, offensichtlich genetisch bedingten – darin ist die Forschung ganz eindeutig – Unterschieden in den Lernrythmen können mono-edukative Schulen natürlich besser eingehen und damit den individuellen Anforderungen ihrer Schüler viel besser gerecht werden.

Weil aber schulische Trennung der Geschlechter wirklich nur pädagogisch und nicht moralisch begründet ist, gibt es fasst immer eine boy- (oder girl-) school across the street. An den Nachmittagen sind die Mädchen auch auf dem Schulhof der Jungen zu finden und umgekehrt. Man treibt miteinander Sport, singt zusammen im Chor oder spielt gemeinsam Theater; und wenn es ans Feiern geht, ist die Trennung sowieso aufgehoben.

Vielleicht kannst Du Dir unter solchen Voraussetzungen sogar eine Mädchen-oder Jungenschule für Dich vorstellen. Gerne können wir darüber reden, was das für Dich konkret bedeutet. Einfach eine der erfahrenen Beraterinnen bei Töchter und Söhne anrufen: 0611-180 58 80  oder schicke uns eine E-Mail: info@internate.org

Wir sind persönlich für Sie da


Beratungstage:


Samstag, 30.03.2019,

ab 10:00 Uhr | Hotel Vier Jahreszeiten | Neuer Jungfernstieg 9-14 | 20354 Hamburg

Bitte vereinbaren Sie vorab Ihren ganz persönlichen Termin:
0611–180 58 82


Samstag, 06.04.2019,

ab 10:00 Uhr | InterContinental | Königsallee 59 | 40215 Düsseldorf

Bitte vereinbaren Sie vorab Ihren ganz persönlichen Termin:
0611–180 58 82


Samstag, 11.05.2019,

ab 11:00 Uhr | Althoff Hotel am Schlossgarten | Schillerstraße 23 | 70173 Stuttgart

Bitte vereinbaren Sie vorab Ihren ganz persönlichen Termin:
0611–180 58 82


Freitag, 30.03.2019

ab 11:00 Uhr | Bayerischer Hof | Promenadeplatz 2-6 | 80333 München

Bitte vereinbaren Sie vorab Ihren ganz persönlichen Termin:
0611–180 58 82


Samstag, 23.03.2019,

ab 12:00 Uhr | Grand Hyatt | Marlene-Dietrich-Platz 2 | 10785 Berlin

Bitte vereinbaren Sie vorab Ihren ganz persönlichen Termin:
0611–180 58 82


In unseren Büros in Wiesbaden und Darmstadt können Sie jederzeit einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Rufen Sie uns einfach an: 0611–180 58 82