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Schloss-Internate

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Allerspätestens seitJ.K. Rowling Harry Potter auf Bahngleis 9 3/4 nach Hogwarts aufbrechen ließ, assoziiert man beim Thema Internat gerne den Begriff Schloss. Doch nicht nur Harry Potter, die Kinder-Literatur ist voll von Schloss-Internaten: von Schloss Einstein über Internat Schloss Sommerberg, Internat Schloss Schauerfels, Internat Schloss Mare bis zum Internat auf dem Schlossberg. Die Erwartungen sind hoch gesteckt. Und nicht wenige Internate erfüllen sie auch.

Es ist der schaurige Charme der alten Gemäuer, der die Phantasie zum Überschäumen bringen kann. Wer würde nicht unter dem Schlossgebäude nach einem unterirdischen Geheimgang suchen, um Mitternacht die Glocke der Schlosskapelle läuten oder in die Gruft hinabsteigen und dort gruseln wollen. Natürlich alles verboten; aber gerade deswegen reizt es ja so ungemein und macht einen Riesenspaß.

Aber vergessen wir nicht: Wir sprechen bei aller Schlossbegeisterung von Internatsschule, mit Betonung auf Schulen. Denn eine optimale Schul-Erfahrung ist es, die Deutschlands gute Internatsschulen zu bieten haben. Eine solide schulische Ausbildung steht an erster Stelle; doch will ein gutes Internat mehr, nämlich vor allem die Förderung der individuellen Persönlichkeit seiner Schüler.

So anheimelnd schön viele Schlossinternate auch sein mögen, das Zusammenleben in alten Schlossmauern erfordert es häufig, Kompromisse einzugehen und die eigenen Wünsche denen der Gemeinschaft unterzuordnen.

Schauen wir uns doch mal ein paar gute Schlossinterate in Deutschland an:

Schule Schloss Salem

Das bekannteste Internat, das in einem Schloss untergebracht ist und gleichzeitig Deutschlands größtes Internat, ist die Schule Schloss Salem. Wer in Salem allerdings ein traditionelles Schloss auf einem Berg erwartet, wird sich umorientieren müssen, denn Salem war ursprünglich ein Zisterzienserkloster; erst später haben die Markgrafen von Baden ein Schloss dazu gebaut. Heute nennt man den gesamten Komplex der Einfachheit halber Schloss.

Die Internatsschule von Salem ist ein Gymnasium, angefangen mit der 5. Klasse (die nannte man früher übrigens mal Sexta). Das Abitur absolviert man normalerweise nach 8 Jahren; aber auch ein 9-jähriger Zweig ist möglich. Der ist ideal für Schüler, die von der Realschule wechseln und meistens etwas aufholen müssen; dann wirkt sich das zusätzliche Jahr ausgesprochen positiv auf den schulischen Erfolg aus.

Eine weitere Besonderheit von Salem ist das Angebot des international hoch angesehenen IB (International Baccalaureate), das auf englisch unterrichtet wird. Damit ist Salem eines der wenigen Internatsgymnasien, das in Deutschland einen englisch-sprachige Zweig anbietet.

Schloss Bieberstein

Schloss Bieberstein am Rande der hessischen Rhön erfüllt nun aber alle Erwartungen an ein Schloss, das hoch oben auf einem Berg thront. Schon von Weitem erkennt man seine Silhouette. Oben angekommen, empfängt einen eine barocke Schlossanlage, die alle Klischees erfüllen kann. Im Gegensatz zu Salem ist Bieberstein ein reines Oberstufen-Gymnasium. Das hat den großen Vorteil, dass bei der Vorbereitung aufs Abitur, und bei allem was Oberstufenschüler sonst noch so tun, nicht ständig "junges Gemüse" um einen herumschwirrt.

Die Schüler der Unter- und Mittelstufe leben zwar auch auf einem Schloss nämlich Schloss Hohenwehrda, das allerdings keineswegs so imposant daherkommt. Und der Übergang von der 9. in die 10. Klasse des Gymnasiums bedeutet für die Schüler nicht nur einen schulischen, sondern auch einen geographischen Aufstieg.

Da Schloss Bieberstein in Hessen liegt, sagt das schon viel über das Schulsystem aus. Das Niveau in Hessen gilt gemeinhin als etwas leichter, vor allem als das von Gymnasien im Nachbarland Bayern. Kein Wunder, dass es viele Schüler aus dem nahen bayrischen Franken nach Bieberstein zieht; und sei es nur für die letzten zwei bis drei Jahre bis zum Abitur.

Schloss Hohenwehrda

Schloss Hohenwehrda sucht man aus der Ferne vergeblich; es schmiegt sich mitten in einem kleinen Wald an den Hügel. Erst 1901 erbaut, hat es natürlich nicht diesen morbiden Charme, den sonst alte Schlösser (wie z.B. Bieberstein) auszustrahlen vermögen. Aber es hat eine lange Tradition als Internatsschule, die dort schon 1941, in einer schwierigen Zeit – damals als reine Mädchenschule – gründet wurde.

Hohenwehrda, heute natürlich koedukativ und keine Mädchenschule mehr, beherbergt aber nicht nur die Schüler der Mittelstufe des Gymnasiums – die Klassenstufen 5 und 6 werden als integrierte Förderstufe betrieben – sondern auch eine Realschule und sogar eine Fachoberschule für Sozialwesen. An ihr können Schüler die Fachhochschulreife erwerben.

Für die Gymnasiasten geht es dann nach der 9. Klasse auf die Oberstufe nach Bieberstein. Ungewöhnlich viele Realschüler folgen ihnen nach der 10. Klasse nach und bereiten sich dort auf ihr Abitur vor.

Schloss Hagerhof

Am Schloss Hagerhof ist der Begriff "Schloss" schon etwas euphemistisch, handelt es sich doch eher um ein imposantes Gutsgebäude. Das tut der Qualität der Schule allerdings keinen Abbruch. Der Hagerhof ist das einzige Internat in Deutschland, das seinen Unterricht an der Pädagogik von Maria Montessori orientiert; d.h. die Schüler werden animiert, sich Themen selbständig zu erarbeiten

Eine weitere Besonderheit: Der Hagerhof ist ein Gymnasium mit Realschulzweig. Durch diese kombinierte Förderung gehen relativ viele Realschüler nach der 10. Klasse weiter auf die Oberstufe des Gymnasiums und schaffen dann ihr Abitur.

Und noch eine Besonderheit zeichnet den Hagerhof aus: Er ist – neben der Urspringschule in Baden-Württemberg – ein Leistungszentrum für Basketballer.

Ach ja, und die jährlichen Musicalaufführungen sind legendär.

Schloss Torgelow

Gäbe es auf Schloss Torgelow kein Internat, würde es dieses Schloss wohl kaum mehr geben. Man munkelt, die Eigentümerfamilie habe seinerzeit eine Ruine für eine symbolische D-Mark übernommen. Mit der Bedingung, in die Renovierung – oft war es eher ein Wiederaufbau – zu investieren. Und wie sie investiert hat. Schloss Torgelow ist heute sicher ein Vorzeige-Internat. Und das bezieht sich nicht allein auf das Äußere.

Torgelow Schüler haben es geschafft, ihren Abitur-Schnitt in Richtung "1" – als Durchschnittswert wohlgemerkt – zu katapultieren und – was wohl noch imposanter ist – dort auch zu halten. Schloss Torgelow ist unter den Internaten Deutschlands mit Abstand Klassenbester. Glückwunsch!

Wer nun glaubt, hier würden nur akademische Nerds lernen, weiß rein gar nichts von dieser Schule. Die Schüler bringen Top-Leistungen, aber das nicht nur im Unterricht. Es wird größter Wert auf die persönliche Entfaltung gelegt; sei es in der Musik, im Sport oder den Künsten. Und so findet man Schüler von Torgelow bei Mathe-Olympiaden genauso wie bei Jugend trainiert für Olympia.

Schloss-Schule Kirchberg

Wer mit der Schloss-Schule Kirchberg ein richtiges Schloss erwartet, wird enttäuscht werden; ein Schloss gibt es zwar, aber das Internat ist ein Stück weit entfernt. Aber es gibt eine tolle Internatsschule. Und die Schüler sind ausgesprochen happy mit ihren funktionalen modernen Gebäuden. Das Gymnasium und das Internat bilden eine Einheit; die öffentliche Realschule liegt direkt über die – kaum befahrene – Straße.

So entsteht zwischen allen Schülern eine Gemeinschaft, in der jeder individuell gefordert und gefördert wird. Wer sich dann nach der Schule austoben will, hat vielfältige Möglichkeiten. Ein Schwerpunkt liegt im Reiten, das auf dem befreundeten nahen Reiterhof angeboten wird. So lassen sich von den Schülern Erfahrungen machen, wie sie nur an wenigen anderen Internaten möglich sind.

Weil die Klassen mit durchschnittlich 17 Schülern recht klein sind, können sich die Lehrer individuell um die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Schüler kümmern; und genau das tun sie auch. Kirchberg ist das, was man eine Allrounder-Schule nennen könnte.

Schloss Spiegelberg

Während man an der Schlossschule Kirchberg auch reiten kann, hat sich Schloss Spiegelberg ganz dem Reit-Sport verschrieben. Hier, bei Neustadt an der Dosse im Land Brandenburg, finden Schüler nicht nur Förderung, um ein gutes Abitur zu "bauen", sondern sie können auch auf hohem Niveau Springen, Dressurreiten und Pferdepflege praktizieren. Und dauert die Zeit im Stall mal ein bisschen länger, drücken die Lehrer auch mal ein Auge zu.

Schloss Loburg

Typischer kann ein Schlossinternat kaum sein als das Internat im Schloss Loburg in Ostbevern. Mitten in einem gepflegten Park fühlt man sich eher an ein englisches Internat erinnert. Das alte Wasserschloss bietet alles, was man von einer solchen Location erwartet.

Allerdings sind der Aufnahme relativ hohe Hürden gesetzt. Die Loburg gilt als akademisch ausgesprochen anspruchsvoll. Um das auszugleichen, arbeitet die Loburg mit benachbarten Schulen zusammen. Dort kann man zum Beispiel eine Gesamtschule besuchen und trotzdem auf der Loburg im Internat leben.

Schloss Stein

Am Nordrand des Chiemsees gelegen ist das romantische Schloss Stein eine Internatsschule, wie nur noch wenige in Deutschland; sie wird nach wie vor von der Gründerfamilie betrieben werden; inzwischen in der dritten Generation. Das bedeutet, dass die Entscheidungswege ausgesprochen kurz sind. Das gilt um so mehr, als das Internatsgymnasium direkt im Schlossgebäude untergebracht ist.

Obwohl Schloss Stein als bayrische Schule nach dem bayrischen Lehrplan agiert, witrd durch die engagierten Lehrer und die kleinen Klassen, dem bayrischen System seine Schärfe genommen. Ein Übriges tut die überschaubare Schul-Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt und man sich gegenseitig unterstützt.

Schloss Hansenberg

Oberhalb des Rheingaus im Bundesland Hessen liegt Schloss Hansenberg. Wenn es geographische auch nur auf einem relativ kleinen Hügel thront; schulisch ist es schier unerreichbar hoch abgesiedelt. Hessens beste Schüler werden animiert, sich auf dem Hansenberg zu bewerben oder werden von ihren Lehrern vorgeschlagen. (Nicht hessische Schüler können sich zwar auch bewerben, ihre Chance, aufgenommen zu werden, wären aber eher gering.

Schloss Wittgenstein

Auf Schloss Wittgenstein gesellt sich zu einem Internat für Gymnasiasten und Realschüler noch eine Reitstall und eine weitläufige Reitanlage. Klar, dass Reiten hier ganz groß geschrieben wird.

Die kleinen Klassen und die individuelle Förderung, inklusive Hausaufgabenbetreuung, sorgen dafür, dass jeder Schüler seine individuellen Ziele auch erreichen kann.

Für wen ist ein Internat auf einem alten Schloss nicht geeignet?

Wer es unbedingt hypermodern haben möchte und mit dem Charme alter Gemäuer wenig anzufangen weiß, der/die sollte sich ein anderes Internat aussuchen; in einem alten Schloss müsste der/die zu viele Kompromisse eingehen.

Jedes Internat in einem Schloss hat auch einen Schlossgeist; den darf man nicht fürchten.

Wer es allerdings gerne individuell mag, große Räume liebt und die Weitläufigkeit eines Schlossgeländes zu schätzen weiß, sollte sich durchaus mal mit dem Gedanken Internat im Schloss auseinandersetzen. Ein vorheriger Besuch, bevor man sich entscheidet, ist ohnehin Pflicht.

Was kostet ein Internat im Schloss?

Wie bei jeder anderen Internatsschule auch, variieren die Preisen von Schlossinternaten enorm. Während der Aufenthalt auf Schloss Hansenberg – weil von der hessischen Landesregierung unterstützt – gerade mal bei 360 € im Monat liegt, was fast billiger kommt, als Zuhause zu wohnen, kann ein Monat in Salem, so man denn ein IB-Schüler ist, bis zu 4.500 Euro kosten.

Allerdings bietet jede Internatsschule – ob Schloss oder nicht – Stipendien an. Die Unterstützung kann von ein paar hundert Euro Entlastung im Monat bis zu einem Voll-Stipendium reichen. Das Thema Stipendien sollte man möglichst frühzeitig ohne Scheu schon beim ersten Besuch an der Schule ansprechen.

Wie finde ich das passende Schloss-Internat für mich?

Man kann sich natürlich durch das Internet kämpfen und eine Internatsschule nach der anderen miteinander vergleichen. Da wird man aber schnell merken, dass sich natürlich jedes Internat im Internet selbst auf die Schultern klopft und sich als das beste anpreist.

Da ist es sinnvoll, möglichst früh eine seriöse Internatsberatung zu konsultieren. Hier erfährt man, welche Internatsschulen es gibt, wie sie sich unterscheiden und welche Internatsschule für einen selbst am ehesten in Frage kommt. Außerdem informiert eine gute Internatsberatung über alles Wichtige zum Aufnahme-Prozess.

Die Beratung ist in der Regel kostenfrei, wie zum Beispiel bei der Internatsberatung Töchter und Söhne. Versuchen Sie es doch einfach mal und rufen dort an: 611-180 58 82, oder Sie schicken eine E-Mail und fragen nach einem unverbindlichen, kostenfreien Beratungstermin oder bitten um einen Rückruf.

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