FAQ
Quelle:

Internat 2027/28: Wann sollte man mit der Bewerbung beginnen?

Das Schuljahr 2026/27 hat gerade erst begonnen – und trotzdem beschäftigen wir uns bei Töchter & Söhne bereits intensiv mit dem darauffolgenden Schuljahr.

‍

Das Schuljahr 2026/27 hat gerade erst begonnen – und trotzdem beschäftigen wir uns bei Töchter & Söhne bereits intensiv mit dem darauffolgenden Schuljahr.

‍

01
October
2026
Quelle:
Artikel teilen
|

Denn wer überlegt, sein Kind 2027/28 auf ein Internat in Deutschland oder im Ausland zu schicken, sollte jetzt mit der Planung beginnen. Das mag zunächst sehr früh erscheinen. Tatsächlich empfehlen wir insbesondere bei internationalen Schulen einen Vorlauf von ungefähr zwölf Monaten. Nicht, weil jede Schule bereits ein Jahr vorher ihre Bewerbung benötigt, sondern weil eine gute Internatswahl Zeit braucht.

Muss ich mein Kind jetzt schon für 2027/28 anmelden?

Nicht unbedingt – aber jetzt ist der ideale Zeitpunkt, mit der Auswahl zu beginnen. Bevor überhaupt eine Bewerbung verschickt wird, müssen schließlich ganz andere Fragen beantwortet werden: Soll es ein Internat in Deutschland oder im Ausland sein? Soll das Kind für ein Jahr ins Ausland gehen oder dauerhaft wechseln? Welches Schulsystem passt zur bisherigen Schullaufbahn? Welcher Abschluss soll angestrebt werden? Welche akademischen Anforderungen sind realistisch? Welche Rolle spielen Sport, Musik, Kunst oder andere Interessen? Wie groß soll die Schule sein? Und nicht zuletzt: In welcher Umgebung wird sich genau dieses Kind wohlfühlen? Die Antworten darauf sind von Familie zu Familie vollkommen unterschiedlich. Deshalb beginnt eine gute Internatsberatung nicht mit einer Liste vermeintlich „bester Schulen“, sondern mit dem Kind.

Unser Zeitplan für einen Internatsstart 2027/28

Spätsommer und Herbst 2026: Orientierung und Schulauswahl

Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt für ein erstes Beratungsgespräch. Wir betrachten die aktuelle schulische Situation, Zeugnisse, Interessen und Stärken des Kindes und sprechen darüber, was sich Schüler und Eltern von einem Internatsaufenthalt wünschen. Auf dieser Grundlage können wir geeignete Länder, Schulsysteme und schließlich konkrete Internate auswählen.

Herbst und Winter 2026: Schulen kennenlernen

Im nächsten Schritt geht es darum, aus einer ersten Auswahl die Schulen herauszufiltern, die wirklich infrage kommen. Dazu gehören Gespräche mit den Schulen und – wo sinnvoll und möglich – persönliche Besuche. Gleichzeitig prüfen wir die jeweiligen Aufnahmebedingungen und Bewerbungsfristen. Gerade hier zahlt sich eine frühe Planung aus: Bewerbungsverfahren unterscheiden sich von Schule zu Schule erheblich. Während manche Schulen Bewerbungen fortlaufend annehmen, gibt es bei anderen feste Fristen, Aufnahmeprüfungen oder Assessment-Termine. Besonders bei beliebten Schulen und bestimmten Jahrgangsstufen können Plätze früh vergeben sein.

Winter 2026 bis Frühjahr 2027: Bewerbungen und Aufnahmeverfahren

Nun werden die eigentlichen Bewerbungen eingereicht. Je nach Schule gehören dazu Zeugnisse, Empfehlungen, persönliche Statements, Interviews und gegebenenfalls Aufnahme- oder Sprachtests. Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler durch diesen gesamten Prozess und bereiten sie selbstverständlich auch auf Interviews und Assessments vor.

Frühjahr und Sommer 2027: Entscheidung und Vorbereitung

Sind die Zusagen da, geht es an die endgültige Entscheidung. Und danach beginnt der Teil, auf den sich die Schülerinnen und Schüler meistens besonders freuen: die Vorbereitung auf das neue Leben. Je nach Land und Schule stehen nun beispielsweise Fächerwahl, Visum, Versicherungen, Reiseplanung, Schuluniform und die organisatorische Vorbereitung des Internatsstarts an. Im Sommer 2027 darf dann irgendwann tatsächlich der Koffer gepackt werden.

Warum lohnt es sich, zwölf Monate vorher anzufangen?

Der wichtigste Vorteil ist nicht, dass eine Bewerbung besonders früh abgeschickt werden kann. Der entscheidende Vorteil lautet: Auswahl. Je früher wir mit einer Familie sprechen, desto weniger müssen wir danach fragen, wo noch ein Platz verfügbar ist – und desto stärker können wir uns auf die eigentlich entscheidende Frage konzentrieren:

Welche Schule passt am besten zu diesem Kind?

Ein bekanntes oder akademisch besonders renommiertes Internat ist keineswegs automatisch für jedes Kind die beste Wahl. Der eine Schüler blüht an einer großen internationalen Schule mit enormem akademischem und außerschulischem Angebot auf. Ein anderer braucht eine kleinere Gemeinschaft und viel persönliche Betreuung. Für manche ist ein bestimmtes Sportprogramm entscheidend, für andere Musik, Kunst, Naturwissenschaften oder die Möglichkeit, besondere Lernbedürfnisse zu berücksichtigen. Genau diese Unterschiede herauszuarbeiten, ist ein wesentlicher Teil unserer Beratung.

Und wenn wir uns erst später entscheiden?

Dann gilt: Trotzdem anfragen.

Zwölf Monate sind unsere Empfehlung für eine möglichst entspannte Planung – keine Voraussetzung für einen erfolgreichen Internatsaufenthalt. Nicht jede schulische Entwicklung lässt sich langfristig vorhersehen. Manchmal stellt sich erst im Laufe eines Schuljahres heraus, dass ein Wechsel sinnvoll wäre. Manchmal entsteht der Wunsch nach einem Auslandsjahr spontan. Und manchmal ändern sich persönliche oder familiäre Umstände. Deshalb begleiten wir regelmäßig auch kurzfristige Bewerbungen und Last-Minute-Einstiege – sowohl an deutschen als auch an internationalen Internaten. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt dann unter anderem vom Land, der Jahrgangsstufe, der gewünschten Aufenthaltsdauer, dem Schulprofil und natürlich von den aktuell verfügbaren Plätzen ab. Die Auswahl ist bei einer kurzfristigen Bewerbung möglicherweise kleiner. Durch unseren direkten Kontakt zu den Schulen können wir jedoch schnell einschätzen, welche Optionen realistisch sind.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Wer bereits weiß oder ernsthaft darüber nachdenkt, dass ein Internatsaufenthalt im Schuljahr 2027/28 infrage kommt, darf jetzt aktiv werden. Sie müssen noch nicht wissen, welches Land es werden soll. Sie müssen sich noch nicht für eine Schule entschieden haben. Und auch Ihr Kind muss heute noch keine fertige Vorstellung davon haben, wie sein Internatsleben aussehen soll.

Genau dafür ist die Orientierungsphase da. Und wer diesen Zeitpunkt verpasst hat oder sogar noch für das laufende Schuljahr 2026/27 nach einer Lösung sucht, sollte sich davon ebenfalls nicht abschrecken lassen.

Bei Töchter & Söhne gilt deshalb: Für eine gute Internatsplanung ist es selten zu früh – und für eine Anfrage selten zu spät.

Engagiert, kompetent und einfühlsam

Lernen Sie unsere Beraterinnen kennen

Jede der Beraterinnen bei Töchter und Söhne hat einen Bereich, in dem sie sich besonders gut auskennt. Nutzen Sie deren Kompetenz! Wenn Sie eine bestimmte Beraterin mal nicht direkt erreichen können, ist sie bestimmt auf einer ihrer regelmäßigen Inspektionsreisen zu Internaten.

Unsere ratgeber artikel

Tauchen Sie ein in die Welt der Bildung ohne Grenzen und erfahren Sie, wie Internate das Bildungserlebnis Ihres Kindes bereichern können.

zum Magazin